Henry Simon (1910-1987) Artiste peintre, décorateur, céramiste

Association Les Amis d'Henry Simon

Les Amis d’Henry Simon

 

Siehe den Standort in maschineller übersetzung Franzose-deutsch.  

 

Der Verein „Les Amis d’Henry Simon“ („Henry Simons Freunde“) hat das Vergnügen, Sie zu einem Besuch seiner Webseite über Henry Simon (1910-1987) einzuladen. Als anerkannter Maler hat er ein ansehnliches, herausragendes und menschliches Werk hinterlassen, das seiner Persönlichkeit entspricht.

 

Diese Webseite wurde in Französisch eingerichtet. Die Illustrationen ermöglichen es trotzdem, sich in der Webseite auszukennen, ohne die Sprache zu beherrschen.

 

 Zur Verfügung:

  • Archiv

  • Aktuelles:

  • Ausstellungen

  • Auktionen

  • Schwarzes Brett (nur den Vereinsmitgliedern zugänglich)

 

Der Verein „Les Amis d’Henry Simon“

Der Verein (nach dem franz. Gesetz von 1901 gegründet) wurde 1990, d.h. drei Jahre nach dem Tod von Henry Simon, gegründet.

 

Hauptziele:

Die Werke inventarisieren

Ausstellungen und Veranstaltungen über den Künstler organisieren bzw. fördern

Dokumente über das Leben und das Werk von Henry Simon (d.h. Bücher, Broschüren, Videos) herausgeben

das Werk schützen

 

Per Mail

gestionnairesite@henrysimon.com (Webmaster)

presidente@henrysimon.com (Vereinsleitung)

 

Biographie von Henry Simon

Henry Simon wurde in Saint-Hilaire-de-Riez, in der Vendée (Westfrankreich) am 28. Dezember 1910 geboren.

Aufgrund seines früh entdeckten Zeichentalents wird er bereits in der Grundschule gefördert. Später bringt ihm sein Lehrer im Gymnasium von Fontenay-le-Comte das klassische Zeichnen bei.

1928 kommt er in die Kunstakademie von Nantes. Dort zählen Émile Simon, Alexis Lesage und Patay zu seinen Lehrern.

1930 bekommt er den Decré-Preis, der jedes Jahr einem jungen Künstler verliehen wird.

Im Jahre 1932 kommt er in die Pariser Kunstakademie und besucht dort den Kurs von Lucien Simon. Als Mitglied der Kunstakademie bekommt er den Conté-Preis. In der französischen Hauptstadt verkehrt er in zahlreichen Werkstätten.

1934 kehrt er in die Vendée zurück, in die Heimat, wo er sich der Malerei widmet. Dort lernt er Jean Launois kennen und schließt sich der Künstlergruppe „Les Peintres de Saint-Jean-de-Monts“ („Die Maler von Saint-Jean-de-Monts“) an.

„Mein Bildverständnis kommt von der Heimat her; um sie besingen zu können, brauche ich nur in mich hineinzusehen.“ H. S.

„Ich hatte das Glück zu jener Generation zu gehören, der Charles Milcendeau den Weg gezeigt hat.“ H. S.

Im Jahre 1939 wird er eingezogen und 1940 gefangen genommen. Ins ostpreußische Lager I.B überführt schließt er mit Charles-Émile Pinson Freundschaft, der als Graveur den Rompreis bekommen hat. Unter diesen Umständen versucht er trotzdem weiter zu zeichnen.

„Damals war ich von dem Stoff, den man zum Ausdruck bringen konnte, zutiefst erschüttert. Keiner konnte Theater spielen. Diese ungeschminkte Natur zu entdecken war für die Maler eine gewaltige Erfahrung sowie eine ungeheure Lehre.“ H. S.

Zurück in der Heimat arbeitet er an einem Bildband, der den Titel Compagnons de silence (Freunde im Schweigen) trägt. In Zusammenarbeit mit seinem Bruder André, der die Texte verfaßt, versammelt er in diesem Band zwanzig Aquarelle aus den in der Gefangenschaft geschaffenen Werken.

Erst im Jahre 1945 kann er Ausstellungen so oft wie vor dem Krieg organisieren.

1950 heiratet er Monique Porteau; Aus der Ehe gehen acht Kinder hervor: Jean-Luc, Dominique, Anne, Élisabeth, Pascal, Frédérique, Véronique et Olivier. Im gleichen Jahr verreist er nach Algerien.

„Ich ging nach Algerien, gerade weil ich meine Suche nach Farben zu bestätigen brauchte. Ich suchte nach Freude. Ich habe sie in der Vendée gefunden. Dort herrscht eine latente Sehnsucht, eine Art von Schleier, der die heftige Sonne dämpfen, die urwüchsigen Gesichtsausdrücke sanfter machen kann. Ich habe diese Freude in Algerien wieder finden können: Sie war zwar strahlender, aber immer noch schlicht mit den Schattierungen der weißen Farben.“ H. S.

Von 1950 bis 1960 arbeitet Henry Simon an der Ausgestaltung öffentlicher Gebäude: Fresken des Spielkasinos von Les Sables d’Olonne, Bilder des Spielkasinos „La Pastourelle“ von Saint-Jean-de-Monts.

Ab 1960 behandelt der Künstler verschiedene Themen: „Regionale Szenen – Seeleute – Jugend – Zirkus – Tanz – Spiele – Musik – Wasser – Déjeuners sur l’herbe („Mittagessen auf der Wiese“) – Glauben – Porträts...“ mit Zeichenkohle, Pastellstiften, Aquarell, Temperafarben oder in Öl gemalt.

Henry Simon zum Thema „Wasser“: „Ich habe wahrgenommen, wie wichtig in bildnerischer Hinsicht die Flüssigkeit sein kann. Wasser ist ein ständig wechselnder plastischer Vermittler, der tausend verschiedene Ansichten höchst schnell ermöglicht.“ H. S.

Im Jahre 1968 stellt er auf dem Salon „Peintres témoins de leur temps“ („Maler als Zeitzeugen“) aus. Sein Gemälde „Mein achtes Kind“, ein Familienporträt mit heiterer und vielfarbiger Komposition, fällt sehr positiv auf.

Die erste Henry-Simon-Retrospektive wird 1971 im Stadtmuseum Les Sables d’Olonne organisiert.

1976 wird er zum „Chevalier de l’ordre des Arts et des lettres“ (eine bedeutende Auszeichnung von Künstlern in Frankreich) ernannt. Im Jahre 1978 wird ihm der Charles-Milcendeau-Preis verliehen und zugleich eine zweite Retrospektive seiner Werke im Kongreßzentrum Saint-Jean-de-Monts organisiert.

Im Kreis seiner Familie und Freunde stirbt Henry Simon am 27. Februar 1987 in Saint-Hilaire-de-Riez. Er hinterläßt ein vielfältiges, ehrliches, licht- und freudvolles Werk. Neben dichterischen, bewegenden und manchmal realistischen Klängen wirkt es vor allem persönlich und spiegelt die hohe Empfindsamkeit des Künstlers wider.

 

Biographie von Gaston Herbreteau verfaßt.

Von Juliette Guilbaud aus dem Französischen übersetzt.

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